Der Abend zur Eurokrise: Verstehenshilfen und viele Fragen

 

 

180 Gäste, vorwiegend Schülerinnen und Schüler unserer Oberstufe, aber auch Eltern und Lehrkräfte, waren gekommen, um Prof. Hans Jürgen Bielings Vortrag „Die Eurokrise und ihre Folgen“ zu hören und anschließend mit ihm über die Bedeutung und die Konsequenzen der derzeitigen Entwicklungen zu diskutieren.
Moderiert wurde der Abend von Ines Ayeb (E2), Julia Kienzler (9a) und Patrick Salmen (Q2), die auch zum Vorbereitungsteam gehörten und die immer wieder Fragen aus den Politik und Wirtschaft-Kursen sowie aus dem Publikum mit einbanden. Inhaltlich ging es um die Ursachen und Hintergründe der Eurokrise, um ein Verstehen der derzeitigen politischen und ökonomischen Reaktionen und Auswirkungen sowie um die Folgen besonders für die Jugend Europas.


Wie komplex das Thema ist und wie schwer zu übersetzen für Menschen ohne die notwendige wissenschaftliche Vorbildung, wurde schnell deutlich. Vernetzungen über die kontinentalen Grenzen hinweg, Geld- und Steuerpolitik, die Rolle der Banken und Investoren und die Rolle der Europäer in der Welt – all das floss im Vortrag des Tübinger Professors zusammen. Fast 60 Minuten führte er in die schwierige Materie ein.
Am Ende seines Vortrags und besonders in der sich anschließenden Diskussion ging es dann vor allem um die konkreten Auswirkungen und um die langfristigen Folgen (nicht nur) für junge Menschen in Europa im Allgemeinen und in Deutschland im Besonderen. Die Angst um die eigene Versorgung, die Suche nach individuellen, aber auch gesamtgesellschaftlichen Ausweichmöglichkeiten und die Konsequenzen von Sanktionsmaßnahmen – all das wurde thematisiert. Und immer wieder ging der Blick nach Griechenland, um zu verstehen, wie die Probleme in südeuropäischen Nachbarstaaten auch auf uns einwirken und wie die Achse Frankreich-Deutschland versucht, mit unterschiedlichen Konzepten auf die Krise zu reagieren.
Nach über zwei Stunden gingen die Gäste nach Hause – mit ein paar Antworten mehr als zuvor, aber auch mit vielen neuen Fragen. Das Thema „Eurokrise“ wird uns alle sicher noch lange beschäftigen.


Wir bedanken uns vor allem bei Patrick, Ines und Julia sowie bei Herrn Riehl für die Initiative und die sehr gute Vorbereitung und gute Organisation. Und wir sind sehr gespannt, wie wir in der Zukunft auch als Schule mit den Entwicklungen und mit den europäischen Herausforderungen umgehen können.


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