Gemeinsam für eine Stärkung des Nichtrauchens

 

 

Gemeinsam haben die Albert-Schweitzer-Schule und das Engelsburg-Gymnasium ein Projekt durchgeführt, um Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen beider Schulen zu einer Auseinandersetzung mit dem Thema „Rauchen“ zu bringen und vor allem deren eigenes Verhalten als Nichtraucher zu stärken.

Dazu stand  Dr. Achim Rittmeyer von der Lungenfachklinik in Immenhausen nach seinem intensiven und vielseitigen Vortrag in der Aula den Schülern Rede und Antwort.

Interessiert und gespannt, manchmal sogar erschreckt folgten die Schüler den Ausführungen des Mediziners. Herr Dr. Rittmeyer zeigte auf vielen anschaulichen Schaubildern und Filmsequenzen die gesundheitsgefährdende Wirkung des Rauchens auf.

Die Schüler erfuhren, dass Nikotin auf das Belohnungszentrum im Gehirn einwirke und im Zusammenspiel mit dem Lernzentrum des Gehirns süchtig und abhängig mache. Dagegen sei es der Teer, der die Giftstoffe enthalte, die den Raucher krank mache.

Gerade weil Dr. Rittmeyer darauf hinwies, dass zwei Drittel aller Raucher vor dem achtzehnten Lebensjahr zu Rauchern werden, waren die dreizehn- und vierzehnjährigen Schüler besonders betroffen und ein eigener Standpunkt zum Thema wurde herausgefordert. Denn, so Dr. Rittmeyer, wer das 24. Lebensjahr „rauchfrei“ erlebe, werde nur noch mit einer Wahrscheinlichkeit von 1 % zum Raucher. 

Außer um die Gesundheit ging es zum Beispiel auch noch um wirtschaftliche Folgen des Rauchens. So rechnete Dr. Rittmeyer den Schülern die Kosten des Rauchens für den Einzelnen und für die Gesellschaft vor; ca. 1500 Euro könne eine Person pro Jahr sparen, wenn sie nicht rauche. Es wurde nichts ausgelassen.

Die Schülerinnen und Schüler beider Schulen waren beeindruckt. Und nicht wenige meinten, dass sie mit dem Rauchen gar nicht erst beginnen würden.

Nächstes Jahr soll die Zusammenarbeit beider Schulen zu diesem Thema fortgesetzt werden – dann soll die Veranstaltung in der neu sanierten Aula der ASS stattfinden.

Text&Bilder: Herr Riehl

 

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