Science Bridge zu Besuch an der Albert-Schweitzer-Schule

 

 

Im Januar gestalteten Studenten der Universität Kassel einen Experimentiertag zum Thema „Genetischer Fingerabdruck“ an der Albert-Schweitzer-Schule.

Wie allgemein bekannt, wird der genetische Fingerabdruck dazu verwendet, Straftäter zu überführen oder Verwandtschaftstests durchzuführen. Wir, die Biologieleistungskurse von Frau Starke und Frau Weschbach, wollten erfahren, wie ein solcher Fingerabdruck in der Praxis hergestellt wird. Zu diesem Zweck untersuchten wir unsere eigene DNA. Schnell mussten wir feststellen, dass man nicht nur viel Geduld, sondern auch eine gehörige Portion Fantasie benötigt. Denn was jeder weiß: Die DNA ist für das menschliche Auge nicht sichtbar. Also arbeiteten wir quasi den halben Tag lang an einem Gefäß, in dem sich die DNA befinden sollte. Ob die Isolation dann tatsächlich geklappt hat, erfährt man erst am Ende des Experimentiertages.

Um mit der Analyse beginnen zu können, musste die DNA aus Zellen, in unserem Fall Mundschleimhautzellen isoliert werden. Im Folgenden wurden dann DNA -Abschnitte mittels der Polymerasekettenreaktion vervielfältigt und durch die anschließende Gelelektophorese sichtbar gemacht.

Ein durchaus gelungenes Experiment! Wir verdanken es nicht nur den Studenten der Universität Kassel, die uns mit viel Mühe und Geduld das Verfahren erläutert haben, sondern auch dem Verein der Ehemaligen, die uns das Experiment durch eine großzügige Geldspende überhaupt erst ermöglicht haben.

(Judith Bolte, Merima Lojo)

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