Stolpersteine verlegt für Familie Mondschein


Am 3. November fand in der Wilhelmshöher Allee die Verlegung der Stolpersteine im Gedenken an Paul Mondschein und seine Familie statt. Paul Mondschein war Schüler unserer Schule, die damals noch „Realgymnasium I“ (RG I) hieß. Nachdem er 1934 das Abitur bestanden hatte, ging er nach Hamburg, um dort eine kaufmännische Ausbildung zu machen. Als er 1938 nach zwei Monaten im Konzentrationslager Buchenwald freikam, bemühte er sich, nach Palästina auszuwandern. Doch dieser Versuch misslang. Paul Mondschein wurde 1939 erneut in Buchenwald inhaftiert. Dort wurde er am 6. November 1939 im Alter von nur 24 Jahren erschossen. Bei der Verlegung waren insbesondere die Erinnerungen eines Zeitzeugen bewegend, der im gleichen Haus wie die Familie Mondschein gewohnt hatte. Schüler/innen und Lehrer unserer Schule nahmen an der Verlegung der Stolpersteine teil.

(Text: Pia Ellersiek, Q1)


Dass diese Stolpersteine verlegt werden konnten, verdankt sich einem lange zurückliegenden Projekt der Werkstatt Geschichte, das das Schicksal des ehemaligen Schülers unserer Schule und seiner Familie erforschte.

Site durchsuchen