Evolution zum Begreifen

 

 

Kurz vor Schluss noch so ein Stress! Konnte sie nicht einfach mit uns Kaffee trinken gehen? Solche oder ähnliche Gedanken werden den Biologieleistungskursschüler/innen der Q4 am Donnerstag durch den Kopf geschossen sein. Doch dann wurde alles doch noch recht amüsant und lehrreich zugleich, getreu dem Motto „Edutainment bis zum bitteren Ende“! Zunächst spannten die Abiturient/innen unter Anleitung von Frau Dr. Wulff von der Uni Kassel ein 46 Meter langes Tau über den Schulhof um die Entwicklung der Erde nachzuempfinden. Danach erarbeiteten sie in Kleingruppen die Abstammungsgeschichte des Menschen. Sie ordneten Masken, Bilder und Schädel unseren verschiedenen Vorfahren zu und befassten sich mit der Frage, ob wir wirklich das größte Gehirn haben und ob viel Hirn auch viel Verstand bedeutet.

 

 

Eine durchaus relevante Frage in der hektischen Zeit des Abiturs. Schließlich sollten sie noch verschiedene Werkzeuge und Kulturgegenstände unseren diversen Vorfahren zuordnen. Die Schüler/innen – an diesem Tag als Gestrandete auf einer einsamen Insel nach einem Flugzeugabsturz verkleidet – testeten umgehend Faustkeile und andere primitive Schneidewerkzeuge an ihren ohnehin schon ruinierten Kleidern. Hirngröße, Werkzeuge und äußeres Erscheinungsbild wurden dann final einem zweiten viel kleineren Tau zugeordnet, welches die letzten ca. 7 Mio. Jahre unserer Entwicklung darstellte. Und, voilá: Schon lag die Abstammungsgeschichte des Menschen mit all seinen Zusammenhängen quasi vor uns auf dem Boden. Abschließend möchten wir uns für diesen gelungene Themenabschluss recht herzlich bei Frau Dr. Wulff bedanken!

(Text: Fr. Dr. Mogge, die Leiterin des Biologiekurses, die diese „Edutainment“-Stunde initiiert hat – vielen Dank auch an sie!)

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