Reisebericht Saint-Gilles-Croix-de-Vie Fahrt 21.-30.09.2014

 

Am Sonntag, um 22:00 Uhr, ging es los. Nach langen 17 Stunden kamen wir endlich in Saint-Gilles-Croix-de-Vie an und besuchten erst einmal den Strand. Um 17:00 Uhr gingen wir dann, nach einer ersten Abkühlung im Meer, in die Familien. Beim Abendessen fiel uns auf, dass es in Frankreich immer mehrere Gänge mit Baguette gibt.

Am nächsten Morgen ging es für viele mit dem Fahrrad zur Schule. Die meisten Franzosen begrüßen sich mit zwei Küsschen auf die Wangen. In der Unterrichtshospitation bemerkten wir, dass der Unterricht in Frankreich viel strenger ist und, dass die Schüler viel disziplinierter sind als in Deutschland. Um die Stadt besser kennenzulernen, haben wir eine Rallye gemacht. Nachdem wir in der Kantine essen waren, wo es auch viel strenger ist als in der ASS, man muss zum Beispiel bevor man hereingeht die Hände gründlich waschen und das Kaugummi in einen Kaugummi Mülleimer schmeißen, wurde die Klasse aufgeteilt: Die Mädchen gingen surfen und die Jungen segeln. Wir hatten alle viel Spaß, aber leider waren die Wellen beim Surfen am Ende nicht mehr so gut, deshalb mussten wir abbrechen. Danach ging es wie jeden Abend wieder in die Familien.

Am Mittwoch sind wir mit einem Boot auf die Insel Ile d'Yeu gefahren und haben dort eine Fahrradtour gemacht. 30 km und gefühlte zehn Stunden später haben wir endlich an einem  schönen Strand eine kleine Pause eingelegt. Nach vielen weiteren schönen Fotostopps ging es am späten Nachmittag wieder mit dem Boot zurück.

Am Donnerstag haben wir wieder im Unterricht hospitiert. Danach haben wir im CDI (französische Bibliothek) an unseren "Cahier de voyage", was so etwas wie unsere Reisemappe ist, gearbeitet. Danach haben wir die "Marais Salantes" besichtigt. Dort wird aus dem Meerwasser mit Hilfe der Sonne, des Windes und des Lehmbodens Salz gewonnen. Wir haben als Andenken alle ein Päckchen Salz kostenlos bekommen. Am Nachmittag sind wir in getauschten Gruppen surfen und segeln gegangen. Die Mädchen hatten beim Segeln nicht so viel Glück, da sie nicht so viel Wind hatten und deshalb sind sie manchmal auf dem Wasser stehen geblieben. Am Dienstag zuvor waren die Jungen mit sehr viel Wind segeln und ein Boot mit zwei Jungen ist durch den starken Wind zu schnell geworden und umgekippt. Der eindeutigen Mehrheit der Klasse hat das Surfen besser gefallen. Die Gründe von ein paar Schülern sind zum Beispiel, dass segeln schnell langweilig wurde ohne viel Wind oder dass man sich beim Surfen mehr bewegt hat.

Am Freitag sind wir mit dem Bus nach Nantes gefahren. Zuerst haben wir das "Château de Ducs de Bretagne" besichtigt und eine deutsche Führung mit einer ehemaligen Schülerin von Madame Turmel, der zuständigen Deutschlehrerin, gehabt. Dann hatten wir etwas (Shopping-) Freizeit in der Innenstadt. Danach haben wir "Machines de l'Ile" besichtigt, wo es aus Maschinen gemachte Tiere im Größenverhältnis 10:1 gibt. Bis 2019 soll dort ein riesiger Baum mit allen "technischen Tieren" fertig sein. Auf dem Hof stand ein 21m langer und 12m hoher Elefant, der u.a. Wasser aus seinem Rüssel spritzen konnte. Im Sommer läuft er sogar über den ganzen Hof.

Am Samstag sind wir mit dem Bus in die schöne Stadt "La Rochelle" gefahren. Zuerst haben wir mal wieder eine Stadtrallye gemacht. Wir fanden es schade, dass wir nicht so viel verstanden haben, da die Fragen alle auf Französisch waren. Die drei Gruppen, die am wenigsten Punkte bei der Rallye hatten, mussten dann jeweils einen Tag den Bus säubern; wir haben eigentlich auch dazu gehört uns aber freiwillig dazu entschieden lieber den Bericht zu schreiben; so haben wir uns vor der Müllentsorgung gedrückt;D Danach haben wir das riesige Aquarium besichtigt, man kann es mit "sea life" vergleichen. Niemand hatte erwartet, dass das Aquarium uns so faszinieren würde. Wir fanden es hat für uns eine Geschichte erzählt. Kurze Zeit später ging es zurück nach St. Gilles.

Der Sonntag wurde in den Familien verbracht. Viele sind an den Strand gegangen oder surfen, ein paar auch bowlen oder in den Sonntags offenen Geschäften shoppen, manche Jungs waren auch beim "Lazer game", was man sich wie Paintball mit Laser vorstellen kann. Am Abend begannen dann schon die ersten Verabschiedungen von den Familien. Wir hätten auch gerne mehr Zeit in den Familien bzw. am Strand verbracht, da wir immer erst spät abends von den Ausflügen zurück gekommen sind.

Am nächsten Morgen mussten wir uns schon früh am Bus treffen, denn dann ging es weiter nach Paris.

Nach sechs Stunden Fahrt sind wir in Paris angekommen. Unser Busfahrer Stefan hat uns mit einer kleinen Stadtrundfahrt Paris näher gebracht. Wir haben auf der Rundfahrt zum Beispiel den Eiffelturm, den Triumphbogen, den Louvre... gesehen. Nachdem wir unsere Zimmer in der Jugendherberge ´Mije´ bezogen hatten, sind wir nach einer kurzen Pause mit der Metro zur Galeries Lafayette gefahren. Nach vielen schönen Fotos auf der Dachterrasse mit dem Eiffelturm im Hintergrund hatten wir eineinhalb Stunden Freizeit. Wir bemerkten, dass man im Straßenverkehr keine Rücksicht auf Fußgänger nimmt, auch wenn die Ampeln für sie grün zeigen. Außerdem sind die Preise überteuert! Danach sind wir zurück zum ´Hotel´, haben dort zu Abend  gegessen und haben uns dann gleich mit der Metro auf den Weg zum Eiffelturm gemacht. Um 21:00 Uhr sind wir am Eiffelturm angekommen und hatten das Glück, dass die Treppen um diese Uhrzeit schon geschlossen waren und wir deshalb "leider" Fahrstuhl fahren mussten. Oben angekommen genossen wir den Ausblick in alle Himmelsrichtungen und hatten viiieeel Zeit für Selfies;P Uns hat sehr gut gefallen, dass der Eiffelturm immer zur vollen Stunde angefangen hat zu blinken, was wir drei Mal gesehen haben. Dann haben wir uns um ca. 23:00 Uhr noch zu einem Gitarrenspieler in den Jardins du Trucadéro gesetzt, als uns auffiel... dass direkt vor uns Y-Titty (berühmte Youtuber) saßen. Wir bekamen noch ein Foto mit ihnen und fuhren dann weiter zum Louvre, wo wir die Pyramide bei Nacht bewunderten. Als wir dann um kurz vor 1:00 Uhr mit der Metro zum ´Hotel´ fahren wollten, wurde diese gerade geschlossen, also mussten wir laufen :(. Um halb zwei waren wir dann ENDLICH im Hotel angekommen. Am nächsten Morgen fuhren wir nach einem dem Frühstück um 9:00 Uhr nach Hause. An einer Raststätte in Belgien trafen wir kurioserweise wieder Y-Titty, die auf der Heimfahrt nach Köln waren, natürlich nicht ohne eine Smalltalk mit uns. Mit am Besten hat uns in Paris der Eiffelturm bei Nacht gefallen, man kann es nur emfehlen:D

Insgesamt fanden wir die Klassenfahrt echt super.

 

(Text von Sarah Scherer und Natalie Sperl)

 

 

 

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