Theater ganz spontan und "play-back"

In der Theateraufführung am Montagabend ließen sich die Schüler/innen des Darstellenden Spiel-Kurses Q2 unter Leitung von Frau Scherbaum auf eine experimentelle Form des Theaterspielens ein: Alle gespielten Szenen wurden spontan improvisiert, nichts wurde vorab inszeniert.

Der Improvisationskünstlers Boris Radivoj aus Bremen hatte den Schüler/innen in einem direkt vorangegangenen zweitägigen Workshop unterschiedliche Methoden des spontanen Spiels vermittelt. (Das Projekt, das sich auch mit dem Jahresthema aller Europaschulen „Aufstand der Jungen“ beschäftigte, wurde finanziert aus Mitteln der ASS als Europaschule.) Im Fokus stand das sogenannte „Playbacktheater“: Ein interaktives Theater mit der Besonderheit, dass die Zuschauer über persönliche Erfahrungen oder Begebenheiten aus ihrem Leben erzählen, die dann von den Spielern spontan auf der Bühne in Szene gesetzt werden. So waren an diesem Abend auch die Zuschauer gefordert, ohne deren Offenheit für das Erzählen von eigenen Erlebnissen ein solcher Abend nicht möglich gewesen wäre. Die Schüler/innen setzten die Schilderungen mithilfe von Körperausdruck, sprachlicher Improvisation und Musik so um, dass das Erlebte verstärkt und auch aus einem neuen Blickwinkel betrachtet werden konnte. Die Verschiedenheit der Berichte und damit die Vielfältigkeit der darzustellenden Emotionen, ließ die Aufführung zu einem kurzweiligen und bunten Abend werden.


(Text: Fr. Scherbaum/Hr. Alsenz)


 

 

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