Erfolgreiche Jungforscher aus dem SFN zu Gast in Brüssel

In der Hessischen Landesvertretung der EU in Brüssel zeigten die aktuellen Bundessieger im Fach Geo- und Raumwissenschaften ihr Projekt. Patricia Asemann (16) und Robin Heinemann (16, ASS) vom SFN entwickelten ein computerbasiertes Verfahren, mit dem sie die Entstehung eines Planetensystems aus den Staubscheiben simulieren können, die viele junge Sterne umgeben. Die aufwendigen Simulationen der beiden Jungforscher  zeigen auch, dass – anders als in unserem Sonnensystem – sehr große Planeten einen Zentralstern in engen Bahnen umkreisen können und wann Planeten in Zweistern-Systemen ihre stabilen Bahnen verlassen. Ebenfalls dabei waren Duo Qiu (ASS), Michelle Naass und Kay Rübenstahl aus dem SFN mit ihrem Melamin-Projekt, mit dem sie den zweiten Platz im Fachgebiet Arbeitswelt auf dem Bundeswettbewerb erhalten haben. Sie haben ein neues Nachweisverfahren für verbotene Inhaltsstoffe in Milchpulver entwickelt, das jederman kostengünstig zu Hause selbst anwenden kann.

Die Jungforscher wurden von Lucia Puttrich, Hessische Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten, eingeladen und von ihr und Kultusminister Prof. Dr. Lorz in Brüssel begrüßt (wir berichteten).

Neben der Abendveranstaltung erwartete die Nachwuchswissenschaftler bei ihrem dreitägigen Aufenthalt in Brüssel ein attraktives Programm. In Gesprächen in der Hessischen Landesvertretung und im Europäischen Parlament erhielten sie einen Einblick in Aufgaben und Arbeitsweise der europäischen Institutionen. Bei einem Besuch der Gemeinsamen Forschungsstelle der Europäischen Kommission konnten sich die Jungforscher über die Aktivitäten im Umfeld der europäischen Forschungspolitik informieren. Darüber hinaus besichtigten sie das Institute for Reference Materials and Measurements (IRMM) in Geel und lernten Brüssel bei einer Stadtführung kennen.

 

(Text und Bild: KP Haupt)

 

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