Große Erfolge für das SFN und ASS Schüler/ innen auf dem Bundeswettbewerb „Jugend forscht" in Ludwigshafen

 

Anselm v. Wangenheim (Q4) und Robin Heinemann (Q2) haben beim diesjährigen Bundeswettbewerb "Jugend forscht" für ihre Arbeiten in Physik bzw. Astrophysik je einen Bundessieg erhalten. Anselm hat zusätzlich den Europapreis bekommen und sich damit für den Europawettbewerb in Mailand qualifiziert. Robin hat zusätzlich den Preis der Astronomischen Gesellschaft erhalten.

Einen zweiten Platz im Fachgebiet Arbeitswelt hat Duo Qiu (Q4) erhalten. Als zusätzlichen Preis bekommt  er eine Reise nach China (Hongkong), da er sich beim China Adolescents Science and Technology Contest qualifiziert hat, dem größten asiatischen Wettbewerb. Begleitet wird er von den anderen beiden Schülern seines Teams und vom Betreuer Klaus-Peter Haupt (ASS/SFN) und Dr. Martin Holfeld (THS/SFN), die ebenfalls eine Einladung nach China erhalten haben.

Mit zwei Bundessiegen, einem zweiten und einem dritten Platz sowie drei Sonderpreisen bei einem Wettbewerbsdurchlauf  ist das SFN in der 50-jährigen Geschichte von Jugend forscht die erfolgreichste Organisation aller Zeiten bundesweit.

 

Die Ergebnisse und Beschreibungen der Arbeit im Einzelnen:

 

Arbeitswelt: Entwicklung eines Testverfahrens für Haushalte zum Nachweis von Melamin

 

Gruppenmitglieder: Duo Andreas Qiu (ASS), Kay Rübenstahl, Michelle Naass

Die drei haben ein Testverfahren entwickelt, mit dem Jedermann Melamin im Haushalt einfach und schnell im Milchpulver und Milch nachweisen kann. Dabei können Giftstoffe erkannt werden, die u.a. zur Erkrankung und zum Tod von Säuglingen geführt haben.

Platz 2

Sonderpreis: Chinareise und Teilnahme am China Adolescents Science and Technology Contest

 

 

 

Geo- und Raumwissenschaften: Bahndaten extrasolarer Systeme

 

Gruppenmitglieder: Patricia Asemann, Robin Heinemann (ASS)

Die beiden  haben eine aufwändige N-Körper-Simulation geschrieben, mit der man Millionen von Himmelskörpern in einem gemeinsam erzeugten Gravitationsfeld simulieren kann. Dadurch können sie die Entstehungsbedingungen von Exoplaneten untersuchen und zeigen, ab welchem Stadium die Gravitation überhaupt erst einen Einfluss hat.

 

Bundessieg

Preis der Astronomischen Gesellschaft

 

Laudatio der Jury:

Die Jury war beeindruckt von der clever implementierten Software, die rigoros an klassischen Problemen getestet wurde. "Die beiden Jungforscher haben damit das komplexe Problem der Entstehung von Planetensystemen überzeugend im Computer simuliert.“

 

 

Physik: Monopod - Physik bis zum Umfallen

 

Von: Anselm von Wangenheim (ASS)

Mit aufwändigen physikalischen und mathematischen Überlegungen hat Anselm gezeigt, dass ein Roboter mit nur einem Bein stabil stehen kann. Dass das kein Rechentrick ist, sieht man an seinem Modell mit dem er seine Theorie überprüfen konnte

 

Bundessieg

Europapreis und Nominierung für den europäischen Wettbewerb

 

Die Laudatio der Jury:

Die Jury war in besonderem Maße davon beeindruckt, wie der Jungforscher die anspruchsvolle Regelungstechnik eigenständig implementiert hat. Sein Projekt ist außerdem ein hervorragendes Beispiel dafür, wie ein theoretisches Konzept im Detail ausgearbeitet und dann schlüssig bis zur erfolgreichen praktischen Demonstration verfolgt wurde.

 

Technik: Für Laien programmierbare Steuerung optimiert auf Energiesparmanagement

 

Von: Birk Magnussen

 

Birk hat eine kostengünstige, für Laien programmierbare Steuerung entwickelt, die auf Energie-management optimiert ist, diese kann u.a. Stromverbrauch messen, Sensoren auslesen und Geräte schalten.

 

 

 

Platz 3

 

 

 

 

 

 

 

 

An der Betreuung der Arbeiten waren u.a. beteiligt: Ilian Eilmes (ehemals ASS) , Martin Holfeld, Klaus-Peter Haupt (ASS/SFN), Björn Magnussen, Malwin Xbraku

Alle Arbeiten sind im SFN angefertigt, finanziert und betreut worden.

 

Die Jugendlichen besuchen die folgenden Schulen:

Albert-Schweitzer-Schule Kassel, Albert-Schweitzer-Schule Hofgeismar, Theodor-Heuss Schule Homberg, Wilhelmsgymnasium, Engelsburg.

 

Zur Zeit forschen über 320 Jugendliche aus Klassen 5 bis 12/13 aus 35 nordhessischen Schulen an 100 Projekten aus dem gesamten MINT - Bereich am SFN. Ihnen stehen auf fast 700 m² in 18 Räumen neben einer Werkstatt ein Elektronenmikroskop, ein Zeiss-Apochromat-Mikroskop, eine Sternwarte, eine professionelle Wärmebildkamera, zwei 3 D Drucker und ab sofort eine molekulargenetische Ausrüstung zur Verfügung. Sie werden von 35 Mitarbeitern (Lehrer/innen aus 8 nordhessischen Schulen und Studentinnen und Studenten  der Universität Kassel beraten.
Bisher wurden 76 Arbeiten für "Jugend forscht" und 102 Arbeiten für "Schüler experimentieren" betreut. Die "Jugend forscht" - Arbeiten haben bisher insgesamt 45 Auszeichnungen auf Landesebene, 19 Auszeichnungen auf Bundesebene (darunter bisher 7 Bundessiege)  und 3 europäische Auszeichnungen und  drei weltweite Auszeichnungen erhalten.

Die Teams im SFN werden auch in Präsentationen in englischer Sprache beraten.

 

(Text und Bilder: Hr. Haupt)

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