Kursfahrt der Q1 nach Weimar

Genüsslich sauge ich die kühle Luft ein und schließe die Augen. Ich rieche den sanften Duft der Blumen, die die Umgebung um mein Gartenhaus mit ihren bunten Farben verschönern. Nichts kann diese Schönheit, diese Unberührtheit der Natur ersetzen, doch leider existiert dieses Verständnis nicht mehr.

(…) Obwohl ich den Eindruck habe, dass viele meiner Werte inzwischen verloren sind, muss ich doch anerkennen, dass einige Traditionen noch erhalten wurden. Der Zippelmarkt existiert noch, ein wunderbarer Zeitvertreib. Einzig und allein die vielen Menschen stören mich, sie hetzen durch die Stadt, ohne die wunderbare Architektur, ohne die wunderbaren Merkmale Weimars zu erkennen.

Ich öffne die Augen. Mein Blick fällt auf mein Gartenhaus, das nach all den Jahren immer noch an derselben Stelle steht wie vorher. Erinnerungen durchfluten mich und ich muss unwillkürlich lächeln. Auch wenn ich meine schöne Stadt Weimar liebe, so bin ich doch lieber abseits des Trubels in meinem Wald, in dem ich vor unzähligen Jahren mein Blümlein fand.

(Text: Sophie Makoschey)

 

 

Letzten Freitag waren die Schülerinnen und Schüler der Q1 mit ihren Deutsch-Kursen in Weimar und haben dort die große Kulturstadt, die Wiege der Klassik und Kultur, aber auch die Stadt dunkler Tage der deutschen Geschichte für sich neu oder auf andere Weise entdeckt.

Der Text von Sophie ist ein Ergebnis der Verarbeitung dieses Tages. Den vollständigen Text sowie weitere Texte, die sehr lesenswert sind, finden Sie hier.

 

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