„Natürlich Europa!“ – der dritte Europa-Abend der ASS als Bekenntnis zu Europa

Der dritte Europa-Abend der Albert-Schweitzer-Schule setzte die Tradition dieser seit vier Jahren bestehenden Veranstaltungsform fort, denn einmal mehr prägten die Schüler/innen das Programm und die inhaltliche Auseinandersetzung. Diesmal standen die gut zwei Stunden ganz im Zeichen des Jahresthemas aller 32 Europaschulen: „Natürlich Europa!“ Zu sehen waren nach einem fulminanten Auftakt mit dem Ensemble des Kleinen Chors, der auch das Publikum zum Mitsingen animierte, Präsentationen zum antiken Europa-Mythos und zum Umgang mit der Natur in Europa, aber auch zur Selbstverständlichkeit für Schüler/innen, andere Länder im Rahmen von Klassenfahrten und Austauschen kennenzulernen. In zwei Beiträgen aus dem Ethik-Unterricht der Mittelstufe wurde das Jahresthema mit dem Denken des Schulpatrons Albert Schweitzer verbunden. Besonders kreativ war eine achte Klasse, die das Elsass und seine bilinguale Situation durch das Nachspielen einer von ihr in Straßburg durchgeführten Umfrage vorstellte. Den Höhepunkt des Abends bildete ein Bericht von Schülerinnen und Schülern der ASS und der Elisabeth-Knipping-Schule über ihren Besuch in Kassel israelischer Partnerstadt Ramat Gan, den der begleitende Lehrer Boris Krüger, Europaschul-Koordinator der ASS, stilecht in Beduinen-Tracht einleitete.

Umrahmt wurde das Abendprogramm von einer Ausstellung von Arbeitsergebnissen aus dem Ethik-, Englisch- und Politik-Unterricht zum Jahresthema, die während der Pause reichlich Besucher fand.

Als Vertreterin des Oberbürgermeisters lobte Stadträtin Bergholter zu Anfang des Abends die umfassende Arbeit der Schule im Bereich der europäisch orientierten Bildung, die die Ernennung als Europa-Schule einmal mehr rechtfertige, sowie die gute Kooperation mit der Stadt Kassel.

Besonders beachtlich an diesem Abend war, dass aus fast allen Jahrgängen von der Klasse 6 bis zur Jahrgangsstufe 12 Schüler/innen mit Bezügen zu den vielen an der ASS vertretenen Nationalitäten mit eingebunden waren – eine Vielfalt, die neugierig macht auf mehr und am Ende auf ein Ja zum Aufruf enthielt: „Natürlich Europa!“

(Text: Hr. Krüger) 


 

 

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