Werkstatt Geschichte an der ASS: Langjährige Mitglieder verabschieden sich

Zum Ende unserer Schulzeit an der ASS Kassel möchten wir – Nils Kortmann, Annalena Kiehne, Sarah Lorenz und Anna Krause –  uns gerne mit ein paar Worten zu unserer zum Teil mehrjährigen Mitarbeit in der „Werkstatt Geschichte“ verabschieden und zeigen, warum es sich lohnt, mal vorbeizuschauen.

 

Wir sind ein überschaubares - wie wir finden humorvolles- Team, das auch bei ernsteren Themen immer noch Spaß an der Sache hat. Besonders interessant fanden wir in den letzten zwei Jahren die Arbeit mit dem Schul-Archiv, da man in die Vergangenheit unserer Schule eintauchen und das Früher mit dem Heute gut vergleichen konnte. Unsere Hauptaufgabe bestand darin, das Archiv zu ordnen und zu sichten, damit sich auch die nachfolgenden Generationen ein Bild über die Entwicklung unserer Schule machen können. Ein historisches Lernen kam bei dieser Aufgabe nicht zu kurz, weil es immer wieder Neues zu entdecken gab.

 

Während unserer Arbeit mit dem Schul-Archiv entstand auch eine Kooperation mit dem Stadtarchiv Kassel. Diese begann mit einem gemeinsamen Besuch von uns dort. Ein sehr gutes „Nebenprodukt“ war bei diesem Besuch, dass man seinen Horizont, was die Kasseler Geschichte betrifft, im hohen Maße erweitern konnte.


Besonders viel Spaß hat uns gemacht,  dass wir eine Zeit lang auch junge Schüler aus der Mittelstufe beim Erforschen der Geschichte betreuen konnten. Wichtig erscheint uns dies, weil es sinnvoll ist, schon junge Menschen für Geschichte zu interessieren und neugierig zu machen.

 

Insgesamt möchten wir an dieser Stelle noch einmal deutlich machen, dass uns das „wissenschaftliche“ Arbeiten – also das Forschen, Erkunden und Entdecken von neuem Wissen - beispielsweise über die Geschichte unserer Schule – sehr viel Spaß gemacht hat. Die Werkstatt Geschichte hat uns nicht nur den schulischen Alltag interessant und spannend gestaltet, sondern uns auch einige wichtige Dinge, die uns in unserem späteren Leben begegnen werden, näher gebracht. Ganz besonders wohl die vertrauensvolle und vertraute Arbeit im Team auf Augenhöhe mit dem Lehrer. Man kann auch sagen, dass wir uns mit dieser Gemeinschaft historisch interessierter junger Menschen identifizieren können und dass wir innerhalb dieser wundervollen Zeit Freundschaften geknüpft und vertieft haben. Deshalb nehmen wir aus der Werkstatt Geschichte mehr mit als nur fachliche Dinge.


Da die Archivarbeit manchmal eine "trockene" Angelegenheit sein kann, freut es uns, in Herrn Rose einen Leiter gefunden zu haben, der uns kompetent, aber dennoch mit einer großer Lockerheit und Fröhlichkeit die Stunden im Archiv zu einem Erlebnis werden ließ. Bemerkens-und erwähnenswert ist die Tatsache, dass Herr Rose mit vollstem Herzen seine Aufgaben wahrnimmt. Hätte man einen Stempel zur Verfügung, dann müsste darauf stehen: "Pädagogisch wertvoll". :-)

 

Wie man sehen kann, lohnt es sich also ein Mitglied der Werkstatt Geschichte zu sein!

 

(Text: Sarah Lorenz, Annalena Kiehne, Nils Kortmann, Anna Krause)

 

 

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