Austausch-Gruppe in Ramat Gan: ein beeindruckender Einblick

 
Zwölf Tage waren 10 Schüler/innen unserer Schule und fünf Schüler/innen der Elisabeth-Knipping-Schule mit ihren Begleitern, Juliane Gerber (EKS) und Herrn Alsenz, in Kassels Partnerstadt Ramat Gan, um dort mit ihren israelischen Partnern und in deren Familien das Land kennenzulernen. Zum umfassenden Programm gehören historisch herausragende Städte wie Jersusalem oder Nazareth ebenso dazu wie moderne Orte, wie zum Beispiel Tel Aviv oder eben Ramat Gan. Die kulturellen und sozialen Angebote beinhalteten Gespräche mit den Menschen, das Wohnen an fremden Orten (zum Beispiel in der Wüste) und besondere Veranstaltungen wie der Holocaust-Gedenktag. Religiöse Feste waren Bestandteil der Auseinandersetzung und der Erfahrung und natürlich auch die wechselvolle Geschichte beider Länder (die nicht nur, aber v.a.beim Besuch der Gedenkstätte Yad Vashem thematisiert wurde und die die Schüler im Rahmen einer eigenen Zeremonie in der Gedenkstätte würdigten). Wie sehr die Jugendlichen im Alter zwischen 15 und 18 Jahren Botschafter ihres Landes und ihrer Stadt waren, zeigte sich eindrücklich beim Empfang im Rathaus von Ramat Gan. Bürgermeister Izrael Zinger und Vertreter der Stadt empfingen die 30 Schüler/innen beider Staaten und stellten in ihrer Ansprache die große Bedeutung der Jugendbegegnung heraus. Sie sei ein Garant für ein friedliches Miteinander und überwinde Vorurteile und fehlendes Verständnis. Die Delegation aus Kassel hatte einen besonderen Gruß mitgebracht: eine Videobotschaft des Kasseler Oberbürgermeisters Bertram Hilgen, der seine Freude zum Ausdruck brachte, die Schüler aus Ramat Gan Anfang Juli bei deren Gegenbesuche im Kasseler Rathaus begrüßen zu können.

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