Besuch der Gedenkstätte Buchenwald der Jahrgangsstufe 9 am 20.4.2016

 

Die Jahrgangsstufe 9 besuchte am 20.04.2016 ganztägig mit ihren Geschichtslehrerinnen und -lehrern die Gedenkstätte Buchenwald unmittelbar von Weimar (Thüringen).
Im Rahmen eines gemeinschaftlichen Gedenkens an die Häftlinge des KZ Buchenwald wie aller Opfer der NS-Verbrechen, an der auf 37°C Körpertemperatur erwärmten Metallplatte (Denkmal von Hoheisel und Knitz), wurde ein Gedenkstein (siehe Bild) begleitet von roten Rosen von Schülerinnen und Schülern des Jahrgangs niedergelegt. Die Schülerin Lin Qui und der Schüler Alan Ahmandian (beide 9e) sprachen stellvertretend für den Jahrgang folgende wertvolle und nachhaltige Worte:
"Das Konzentrationslager Buchenwald wurde 1937 gegründet und am 11. April 1945 befreit. Diese acht grausamen Jahre, geprägt von der nackten Brutalität und der unvorstellbaren Grausamkeit gegenüber den Inhaftierten, brannten sich in die Köpfe aller Menschen und Generationen. Am bewegendsten ist für uns der Gedanke, dass Menschen, die unaussprechliches Leid und den Tod tausender Mitgefangener ertragen mussten, aus dieser Hölle gerettet werden konnten. Ebenso bewegend ist die Vorstellung, welchen immensen Schock die Befreier beim Anblick des unfassbaren Grauens erlitten haben müssen.
Wir als Albert-Schweitzer-Schule möchten im Gedenken an die 56.000 hier ermordeten Opfer sowie an alle Überlebenden einen Stein hinterlassen. Wir haben dafür ein Zitat Albert Schweitzers gewählt: „Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will“, weil Albert Schweitzer damit eine deutliche Mahnung ausspricht, wie essentiell eine tiefe Ehrfurcht vor dem Leben und danach ausgerichtetes Handeln ist – auch für uns Nachgeborene Generationen, die keine Schuld tragen an den Verbrechen, aber die Verantwortung, Fremdenhass und Rassismus entschieden entgegenzutreten."
 

(Text Rede: Qui, Ahmadian) (Text Wochenmail Fr. Fürst, Bilder: Hr. Rose)

 

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