Besuch der Religionsgruppe der 9a im Buddhistischen Zentrum

 

In der Religionsgruppe 9a/b (wegen eines Wandertages der 9b nur mit Schüler/innen der 9a) haben wir in uns den letzten vier Doppelstunden mit dem Buddhismus beschäftigt. In dieser Woche besuchten wir das buddhistische Zentrum in der nahegelegenen Karthäuser Str. 5 A und wurden dort von zwei Mitgliedern des Zentrums freundlich empfangen sowie zunächst über das Zentrum  informiert, das eines von über 600 der Karma Kagyü-Linie im Diamantweg Buddhismus ist. Alle diese Zentren stehen unter der spirituellen Leitung des 17. Karmapa Thaye Dorje. Dann erfuhren wir die Grundzüge der Lehre des Buddhismus: Ich bin nicht mein Körper. Wenn ich bei einem Unfall einen Finger verliere, bin ich noch immer „ich“. Ich bin nicht meine Gedanken und Stimmungen. Meine Gefühle ändern sich ständig. Alles ist der Veränderung und der Vergänglichkeit unterworfen. Weil das so ist, kann ich von mir selbst Abstand nehmen. Ich muss nicht „anhaften“. So kann ich von negativen Gefühlen und Zuständen wie Wut und Eifersucht frei werden. Das kann ich durch Meditation erreichen, die ich regelmäßig übe und in der ich weiterkomme, wenn mir ein Lehrer dabei zur Seite steht. Ziel ist es, Leid zu vermeiden und Frieden und Glück zu erfahren. In jedem von uns steckt Buddha, durch Lehre und Meditation können wir unseren eigenen inneren Reichtum entfalten. Die Lehre vom Karma, der Ursache und der Wirkung unserer Handlungen, weist uns darauf, Verantwortung für unser Leben zu übernehmen und unserer Umwelt mit Mitgefühl und Liebe zu begegnen.

In einer anschließenden Fragerunde konnten wir Einzelnes vertiefen, Gemeinsames und Unterschiede zwischen Buddhismus und Christentum entdecken. Zuletzt nahmen wir an einer buddhistischen Meditation teil und beschlossen so die letzte Relistunde dieses Schuljahrs.

(Text und Bild: Hr. Meißner)

 

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