Schülernahe Biotechnologie in Kassel

 

Wieso versteht man Käse als biotechnologisches Produkt? Warum sollte man einen Wollpullover nicht mit Vollwaschmittel waschen? Wie kann man die eigene DNA sichtbar machen?

Auf Einladung unserer Schule informiert die BMBF-Initiative „BIOTechnikum“ in Kassel am 29. Februar und 1. März 2016 mit einer mobilen Ausstellung über die Erforschung und Anwendung der Biotechnologie. Über 140 unserer Schülerinnen und Schüler aus der E- und Q-Phase konnten in diesem Rahmen zwei verschieden Praktika absolvieren: Im doppelstöckigen Forschungstruck, der auf dem Hof des Kongress Palais stand, konnten unsere Lernenden Experimente durchführen, mit echten Laborgeräten arbeiten und mit den projektbegleitenden Wissenschaftlern Dr. Anne Wiekenberg und Dr. Tim Fechtner ins Gespräch kommen.

So untersuchte die E-Phase mithilfe von Zentrifugen, Pipetten und Co. die Bedeutung unterschiedlicher Enzyme für die Käseherstellung oder die Reinigungswirkung von Waschmittel. Die Q-Phase beschäftigte sich damit, wie man die eigene DNA aus Zellen der Mundschleimhaut herauslösen und vervielfältigen kann, um daraus anschließend einen genetischen Fingerabdruck zu erstellen – ein Verfahren, das vor allem aus der Kriminaltechnik bekannt ist.

Die Lehrkräfte der Fachschaft Biologie sowie deren Schülerinnen und Schüler bedanken sich für zwei beeindruckende, spannende und lehrreiche Tage. Besonderer Dank gilt Herrn Burger für seinen organisatorischen Einsatz sowie allen Kolleginnen und Kollegen, die Verständnis aufgebracht haben, wenn ihr Unterricht betroffen war. 

(Text: Fr. Dr. Mogge)

 

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