SFN eröffnet Hessens einigen Fallturm

 

Fast 200 Jugendliche und auch einige Erwachsene stürmten die Veranstaltungen rund um die Entdeckungen der Gravitationswellen im SFN. Sie erlebten dabei zugleich die offizielle Eröffnung von Hessens einzigem Fallturm. Die SFN-Schüler Leonard Laabs, Christoph Maier und Johannes Korff zeigten eindrucksvoll, dass in ihrer Fallkapsel Schwerelosigkeit herrscht: Eine Kerzenflamme veränderte im Schwebezustand ihre Form und Intensität. Eng gedrängt standen alle Besucher um die vier Etagen des 15 m hohen Fallturmes und verfolgten gespannt das Experiment und die Filmaufnahmen aus dem Inneren der Fallkapsel. Nach dieser Einweihung wollen die drei Jungforscher nun das Verhalten von Wasserbrücken unter Schwerelosigkeit untersuchen.

In zwei Vorträgen erklärte KP Haupt, dass Einstein vor etwa 110 Jahren schon die Idee der Schwerelosigkeit beim freien Fall hatte und dass er durch diese Idee auf die Vorhersage der Gravitationswellen und der Schwarzen Löcher gekommen war. Schon am Vormittag erläuterte KP Haupt 17 besonders interessierten Schüler/innen der Jgst. 8 der ASS Grundlagen der Allgemeinen Relativitätstheorie und diskutierte angeregt zwei Stunden lang mit ihnen. In weiteren Experimenten durften die Jüngsten (8 Jahre) sogar eigene „Gravitationswellen“ erzeugen und die Älteren verfolgten die Demonstration eines Versuches mit Lichtwellen, der die Nachweismethode der Forschenden vorführt. 

(Text: KP Haupt; weitere Informationen und Berichte u.a. auch der Homepage www.sfn-kassel.de )

 

 

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