„[…] wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen“ (Heinrich Heine, 1821)

 

Heinrich Heines Werke wurden von den Nationalsozialisten verbrannt, gar seine Denkmäler ließen sie entfernen. Die Schandtaten der Nazis trafen den Dichter besonders schwer und nachhaltig. Schülerinnen und Schüler des Leistungskurses Geschichte Q2/Fürst, beschäftigten sich im Unterricht mit der Bücherverbrennung verfemter Autoren durch die Nationalsozialsozialisten, insbesondere am Beispiel von Kassel (19.05.1933).

Es ergab sich die Möglichkeit, dass die Schülerinnen und Schüler die kooperative Gedenkveranstaltung der israelisch-deutschen Gesellschaft, der Gedenkstätte Breitenau und des SPD-Ortsvereins Kassel-

Bettenhausen aktiv mitgestalten konnten. U. a. wurden von Jana Homburg, Sophie Makoschey, Patrick Büsch, Tom Meister und Joell Troll Biografien sowie auszugsweise Werke von Bertolt Brecht, Max Hermann-Neisse und Georg Bernhard vorgestellt. Vor allem der Textauszug aus Brechts Flüchtlingsgesprächen bot zudem einen hohen, zum Nachdenken anregenden Gegenwartsbezug. Die Gedenkveran staltung vom 19.5.16 mahnte und erinnerte an die Bücherverbrennung vor 83 Jahren vor dem Fridericianum in Kassel.

 

Die anderen Schüler/innen des Leistungskurses griffen die Thematik beim schulischen Themenabend „Europa in Bewegung“ auf. Dem Engagement aller Schüler sei an dieser Stelle herzlich gedankt!

 

(Foto/Artikel: Dittel, HNA vom 24.5.16, Text: Frau Fürst)

 

Site durchsuchen