12. Europäischer Tag der Sprachen am 26. September 2013

 

 

Europaschulen haben auch zum Ziel, die von den Schülern gesprochenen Muttersprachen und deren Kulturen bekannter zu machen. Im Rahmen des europaweiten Sprachentages am 26.09. stand so beispielsweise bei der Klasse 5a ein Schnupperkurs Ungarisch auf dem Programm. Krisztina von Stockhausen (E1) hatte sehr abwechslungsreiche und spannende Inhalte ihrer Muttersprache ausgesucht. So lernten wir neben den Buchstaben des Alphabets und einigen Zahlen auch, wie man sich auf Ungarisch begrüßt und verabschiedet, und dass Ältere nicht nur in der Anrede sehr respektiert werden. Nachdem uns Krisztina die Bedeutung der Farben der ungarischen Flagge erklärt und die Legende von Emeses Traum über die Zukunft der ungarischen Könige erzählt hatte, zeigte sie uns ein Bilderbuch mit Zeichnungen zu dieser Legende sowie ein Kopfkissen und ein Etui mit typischen Stickmustern aus ihrer Familie.
Wir staunten über beeindruckende Fotos von Budapest, auf denen nicht nur Sehenswürdigkeiten wie das Parlament, die Kettenbrücke und der Heldenplatz, sondern auch ein Freibad, die Straßenbahn und hohe Wohnblocks uns das Leben in Budapest erahnen ließen. Über das „ungarische Meer“, den Balaton, und sein heilendes Wasser informierten uns Aaron Jeske und Lilli von Stockhausen (beide 5a), die auch Ungarisch sprechen und Krisztina beim Sprachentag unterstützten. Von einer Folge der Volksmärchen-Serie „Magyar népmesék“ waren die Fünftklässler sehr begeistert, ebenso wie von dem Video zu „Enyém“ von der ungarischen Rap-Band Hösök. Viele fragten auch nach dem Rezept des ungarischen Kartoffelgebäcks Pogácsa, das Krisztina und Lilli für die Klasse gebacken hatten. Wir haben viel erfahren und gelernt und sagen Köszönöm!

(Text: Fr. Komma)