Gäste aus Ramat Gan in der Albert-Schweitzer-Schule

 

 

Es ist ein gemeinsames Projekt der Stadt Kassel mit der Albert-Schweitzer-Schule und dem Engelsburg-Gymnasium und so sind insgesamt 16 Schüler/innen sowie deren betreuende Lehrerinnen aus Kassels Partnerstadt Ramat Gan seit vergangenem Samstag und noch bis zum kommenden Montag zu Gast in beiden Schulen.
Auf dem Programm stehen u.a. eine zweitägige Fahrt nach Weimar (einschl. Gedenkstätte Buchenwald), ein Empfang bei der Stadt Kassel und eine Stadtbesichtigung, der Besuch des jüdischen Friedhofs, eine Einladung der Deutschisraelischen Gesellschaft und viel Freizeitaktivitäten. Untergebracht sind die Gäste bei Partnerfamilien aus beiden Schulen. Organisiert und begleitet wird das Projekt bei uns von Herrn Krüger als Europa-Schulkoordinator.
Nicht nur die israelischen Gäste und die Stadt Kassel denken darüber nach, dieses Projekt zu einer festen Einrichtung werden zu lassen. Dieses Jahr ist noch kein Gegenbesuch geplant. Aber in absehbarer Zeit könnte er ein Bestandteil der Zusammenarbeit sein. Das obere Bild zeigt die Gäste und ihre deutschen Partner beim Empfang der Stadt. Für alle hat die Gruppe aus Ramat Gan einheitliche T-Shirt anfertigen lassen und als Geschenk mitgebracht.
Das untere Bild entstand während einer Gedenkzeremonie auf Englisch und Hebräisch für die in Buchenwald ermordeten Juden.

 

 

 

Gäste aus Ramat Gan sagten: “Auf Wiedersehen!”

 

 
 
Am frühen Montagmorgen haben sich die Gäste aus Ramat Gan verabschiedet, um nach zehn Tagen wieder nach Israel zu fliegen. Gemeinsamer Abschied war am Sonntagabend an unserem Bootshaus. Dort wurden Erfahrungen ausgetauscht, gegrillt und gegessen sowie Präsentationen über Israel und Ramat Gan gezeigt. Eine vielfältige und an Angeboten reichhaltige Begegnung ging damit zu Ende. Auf dem Programm standen kulturelle und sportliche Angebote, aber auch das einfache Miteinander kam nicht zu kurz. Nun heißt es, die gemeinsame Zeit zu reflektieren und den Blick nach vorn zu wenden, denn sowohl die Partnerschulen als auch die Stadt Kassel haben Interesse daran gezeigt, einen solchen Austausch zu einer festen Einrichtung werden zu lassen.
Unser besonderer Dank geht an Herrn Krüger, der, unterstützt von Frau Komma, sehr viel investiert hat und – wegen eines krankheitsbedingten Ausfalls – zum Teil auch für die Engelsburg die Betreuung übernommen hat.