Kriterien der strukturierten Textreproduktion

 

Ziel der strukturierten Textreproduktion ist es, vorgegebene Gedanken in einer Form zusammenfassend darzulegen, die verdeutlicht, dass es sich dabei um den Gedankengang bzw. die Argumentation eines anderen handelt und nicht um die eigenen Gedanken oder Thesen.


Daraus ergibt sich folgende Darstellungsweise:

 

Einleitung:

 

  • Name des/der Verfassers/Verfasserin

  • Titel

  • Textsorte

  • Entstehungszeit und ggf. –ort

  • Benennung des inhaltlichen Kerns (Thema/Problematik)

 

 

Sprachlich-stilistische Form:

 

  • informierend

  • sachlich/neutral

  • distanziert

  • knapp

 

 

Formulierungshilfen:

 

  • In der Zeitstufe "Präsens" formulieren

  • Eigene Formulierungen, keine reine Paraphrase des Textes im Konjunktiv

  • Keine schmückenden/bildhaften Ausdrücke

  • Keine längere wörtliche Rede (indirekte Rede/Konjunktiv I bevorzugen)

  • Keine Zitate – abgesehen von Schlüsselbegriffen (in "…" mit Belegstelle/Zeilenangabe)

  • Keine Wertungen respektive Kommentare und ironischen Bemerkungen


 

Schluss:

 

Je nach Aufgabenstellung fakultativ, z.B. Ausblick, Rückbezug auf angesprochene Problematik, eigene Anmerkungen