Ski-Fahrt 2012 Aschau/Zillertal – Powder ohne Ende

 

Am 20.01. starteten die beiden Sportkurse S 10 (EF) und S 23 (Q1) pünktlich um 22:00 Uhr zum Boarden und Skifahren nach Österreich ins Zillertal. Um 7:00 Uhr erreichten 41 Schülerinnen und Schüler und ihre fünf Ski- bzw. Snowboardlehrer dann planmäßig ihr Ziel, den Jugendhof Hoadacher in Aschau. Nachdem wir unser Gepäck ausgeladen hatten, ging es zur Unterkunft. Dort luden wir unser Gepäck ab und mussten erst mal 2 Stunden warten, bevor wir unsere Zimmer beziehen konnten. Für die, die keine Ski bzw. Snowboards besitzen, ging es jetzt zur Ausleihe. Wir gingen dort gesammelt in einer Gruppe hin und liehen uns die Ausrüstung, von Helm über Schuhe bis hin zum Board oder Ski, aus.

Am Nachmittag hatten die Anfänger die Möglichkeit erste Erfahrungen zu sammeln und die Profis sich schon mal an das Fahren zu gewöhnen. Alle die, die nicht mitgegangen waren, halfen dann den Anfängern am Nachmittag, das Ski- oder Snowboard fahren zu erlernen. Nachdem alle wieder zusammen in der Unterkunft waren, wurde beim Abendessen über das Erlebte diskutiert. Als wir fertig waren mit dem Essen und unseren Diskussionen, erläuterte Herr Heinemann den morgigen Tagesablauf. Nun hatten wir für den Rest des Tages frei und konnten unsere Zimmer fertig beziehen.

Nach einer erholsamen Nacht durften wir dann am nächsten Morgen ab 7:30 Uhr frühstücken und dann um 9:00 Uhr mit dem Skibus in das für die meisten bisher unbekannte Skigebiet nach Kaltenbach fahren. Hier bekamen wir unsere Skipässe, stiegen in die Gondel ein und fuhren auf ca. 1500 Meter zur Zentralstation. Dort trafen wir uns das erste Mal in den Skigruppen. Diese waren: Ski Anfänger, Ski Fortgeschrittene, Ski Profis, Snowboard Anfänger und Snowboard Fortgeschrittene & Profis. Nun mussten wir uns, unter der Leitung jeweils eines Schülers aus der EF warm machen. Danach besprachen die Gruppen unter sich, wo es hingehen sollte. Wir fuhren zu den entsprechenden Liften weiter in Richtung Gipfel. Oben angekommen mussten wir auf unsere Gruppenmitglieder warten, bis es endlich bergab ging. Während wir abfuhren hielten wir immer wieder an, um uns Lob, Kritik und Verbesserungsvorschläge abzuholen. Unsere Lehrer/Gruppenleiter gaben uns Tipps, die wir dann auf der nächsten Strecke umsetzen sollten. Unten angekommen ging es dann natürlich wieder nach oben um letztendlich wieder abzufahren. Als es endlich Mittag war, waren alle froh, dass es nun eine Pause gab, in der man endlich was essen und das Erlebte bereden konnte.

Am Nachmittag übten wir weiter und gegen 16:00 Uhr ging´s zurück ins Tal. Einige versuchten sich an der schwierigen Talabfahrt, während andere mit der Gondel zurück ins Tal fuhren. Leider konnten nicht alle dieses im unverletzten Zustand antreten, da ein Handgelenk bei einem Sturz durch einen Schützer angebrochen wurde. Als wir dann wieder unten im Tal waren ging es mit Hilfe des Ski-Busses zurück in die Unterkunft, wo es daran ging, möglichst heizungsnahe Plätze für seine nassen Sachen zu bekommen, damit sie schnell trocknen. Nachdem man mehr oder minder gute Plätze ergattern konnte ging es an das Duschen, wo es natürlich auch wieder Kämpfe um die besten Plätze ging. Nachdem dann alle geduscht waren, ging es auch schon wieder zum Abendessen. Zur Begeisterung vieler gab es, nicht wie erwartet etwas Kaltes zu Essen, sondern eine warme Mahlzeit, die den meisten auch geschmeckt hat.

Als Abendprogramm gab es Vorträge zu den Themen Pistenregeln und Ausrüstungstipps. Bei diesen lernten wir, wie wir uns auf der Piste verhalten sollen und wie man seine Ausrüstung zusammenstellt und auswählt. Nachdem dies zu Ende war ging es auf die Zimmer, wo wir uns dann schlafen legten, damit wir fit für den nächsten Tag waren.

Am zweiten Tag ging es nach dem Frühstück wieder auf die Piste um Neues zu lernen oder schon Gelerntes zu verbessern. Dieser und die folgenden Tage verliefen ähnlich wie der erste.

Ab dem 3. Tag fuhren wir vormittags in den Gruppen und nachmittags in einzelnen Kleingruppen, bestehend aus mindestens 3 Personen. Allerdings war am 3. Tag starker Schneefall mit teilweise heftigen Windböen, so dass einige schon früher ins Tal abfuhren, weil man nicht sehr weit sehen konnte.

Die Nachmittage waren immer sehr spaßig, da Schüler mit unterschiedlichen Leistungsstärken, Boarder und Skifahrer zusammen gefahren sind und sich so gegenseitig verbessert haben und viel Spaß miteinander hatten. Natürlich gab es abends auch noch Programm, dies waren meist Vorträge die etwas mit Ski- bzw. Snowboardfahren zu tun hatten. Hier gab es auch einen „Kurs“ zum Thema Erste Hilfe und Verhalten bei einem Unfall auf der Piste, in dem man gelernt hat, was man in diesen Situationen tun sollte.

Ab Mitte der Woche wurde das Wetter wesentlich besser, was auch längere Fahrten in Gruppen zuließ. Manche Mitschüler ließen sich die Gelegenheit des „Après Ski“ nicht entgehen und ließen den Skitag gut gelaunt ausklingen, bevor es dann mit dem Bus zurück zur Unterkunft ging.

Am vorletzten Tag machten wir dann eine Skitour in das benachbarte Skigebiet Hochfügen. Alle, auch die Anfänger, kamen dorthin. Sie machten zwar einige Abfahrten weniger, und es war schön, mit allen gemeinsam in einem anderen Gebiet zu sein. Zudem konnten alle SuS an einer Tiefschnee- und Technikprüfung bei Herrn Heinemann teilnehmen, die in die Note für das zweite Schulhalbjahr eingeht. Sechs Skifahrer und fünf Boarder nahmen dies wahr und zeigten ihr Können, was sehr beachtlich war. Alle erreichten Noten im zweistelligen Bereich.

Am letzten Tag machten wir dann eine von zwei Schülern geplante Ski-Rallye, in der Gruppen gebildet wurden, die sich aus Anfängern, Fortgeschrittenen und Profis zusammensetzten. Diese stärkte die Gemeinschaft und den Zusammenhalt untereinander, da man sich den Anfängern anpasste. Außerdem machte sie sehr viel Spaß, da wir fast im gesamten Skigebiet unterwegs waren um dort abwechslungsreiche Aufgaben zu lösen. Am Abend mussten die entliehenen Utensilien zurückgebracht werden, bevor es dann einen Abschlussabend gab. Das Highlight war die Ski- und Snowboard-Taufe der Anfänger. Anschließend wurden noch Spiele gespielt und die Sieger der Ski-Rallye gekürt.

Nun ging es an das Aufräumen der Zimmer und an das Kofferpacken, da wir am nächsten Morgen nicht mehr viel Zeit dazu hatten.

Am nächsten Morgen musste alles sehr schnell gehen, weil schon eine andere Gruppe erwartet wurde. Nach dem Frühstück wurden die Zimmer geleert und gesäubert sowie der Bus für die Heimreise beladen. Nach 10 Stunden Fahrt erreichten wir um 18 Uhr wieder wohlbehalten die ASS.

Von Laurin Neumann und Christoph Kellner

 

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