Der Traum von der Hauptstadt

 

 

Kassel bewirbt sich für das Jahr 2010 als   europäische Kulturhauptstadt. Dies hat die WERKSTATT GESCHICHTE an der Albert-Schweitzer-Schule in Kassel zum Anlass genommen, früheren Hauptstadtambitionen ihrer Heimatstadt nach zu gehen. Im Vordergrund stand dabei die Bewerbung der Stadt als „vorläufiger Sitz der Bundesorgane“ in den Jahren 1948/49, die aber bereits einige „Vorspiele“ hatte. Das Ergebnis des damaligen Bewerbungsverfahrens ist bekannt und hieß Bonn, nicht Kassel – aber auch nicht Frankfurt oder Stuttgart.
Dieses Kapitel der Stadtgeschichte ist durchaus nicht unbekannt, gleichwohl eher journalistisch aufgearbeitet. Die WERKSTATT GESCHICHTE hat in verschiedenen Archiven nach den Quellen gesucht und diese ausgewertet. Daraus ist eine ausführliche Dokumentation entstanden, die diese Quellen ausführlich zu Wort kommen lässt, den gescheiterten (historischen) Bewerbungsprozess analysiert, interpretiert und kommentiert. Vielleicht keine Hilfe mehr Ende 2004 für die aktuelle Bewerbung, jedoch nach wie vor spannend, wenn danach gefragt wird, warum und mit welchen Begründungen eine Stadt aus der "Provinz" sich um "Höheres" bewirbt. 

 

Die WERKSTATT GESCHICHTE stellte ihr neue Dokumentation "Der Traum von der Hauptstadt. Wie Kassel 1949 verlor" in einer Buchpräsentation und Lesung am Mittwoch, 17.11.2004 um 20.00 Uhr in der Buchhandlung am Bebelplatz vor. Der Eintritt war frei. Die HNA kündigte diese Veranstaltung an und berichtete über sie.

Die Publikation ist zum Preis von 9.80 Euro in der Albert-Schweitzer-Schule oder über die Kasseler Buchhandlungen erhältlich.

Mitwirkende an diesem Projekt waren:

  • Ekaterina Eimer

  • Maria Fidrich

  • Regina Hiller

  • Wolfgang Matthäus

  • Sebastian Platner

  • Julia Schäfer

  • Tabea Streil


alle als Lehrende oder Lernende in der Jgst. 12 tätig.

Die Ankündigung der Lesung (HNA-Artikel)

Bericht über die Lesung (HNA-Artikel)

Text der Lesung (PDF-Format)