17.02.2017 Skischulfahrt 2017

17.02.2017 Skischulfahrt 2017

Wie jedes Jahr ging es auch in diesem wieder für Schüler der E-Phase und der Q2 im Rahmen des Sportunterrichtes auf eine 7-tägige Skifreizeit nach Österreich. Dieses Jahr war das wunderschöne Zillertal unser Zielskigebiet, in welchem wir die Möglichkeit hatten den Skisport oder das Snowboard fahren zu erlernen.

 

Unsere Reise begann am Freitag, den 3. Februar um 22.30 Uhr an der Albert-Schweitzer-Schule, von der aus wir 8 Stunden durch die Nacht fuhren, um dann noch ganz verschlafen in den frühen Morgenstunden im Gasthof Untermetzger anzukommen.

 

Von diesem Zeitpunkt an hieß es erst einmal warten, warten und warten. Die Ursache für die unzähligen Stunden, die wir ohne Zimmer verbrachten, waren die Zustände der Zimmer, da diese von der vorherigen Gruppe scheinbar katastrophal hinterlassen worden sind.

Jedoch nutzten elf Schüler unserer Gruppe die Zeit, um schon einmal die Pisten zu erkunden. Die Schüler hatten somit einen guten Einstieg, da die Abfahrten aufgrund der guten Stimmung und Wetterlage viel Freude bereiteten. Die Großgruppe bestand aus den elf Schülern, Frau Suckstorff und allen Ski- und Snowboardlehrern, ausgenommen Herrn Heinemann. Dieser beaufsichtigte solange die anderen Schüler und Schülerinnen. Nach diesem anstrengenden Tag konnten dann alle, auch die nicht aktiven Schüler, ihr Zimmer beziehen und zur Ruhe kommen.

Am Abend trafen wir uns alle zum gemeinschaftlichen Abendessen im Speisesaal, von dem manche mehr oder weniger begeistert waren. Auswahlmöglichkeiten gab es zu Genüge, da uns ein üppiges Salatbuffet und Wahlmöglichkeiten von Hauptspeisen geboten wurden und man sich am Ende noch auf ein Dessert freuen konnte. Im weiteren Verlauf des Abends trafen sich Schüler und Lehrer, um über die Sicherheit auf der Piste zu sprechen. Dazu gehörten die Auffrischung der Ersten-Hilfe-Kenntnisse und die Einführung der zehn Pistenregeln. Damit schlossen wir den ersten Abend unserer Fahrt ab, um am nächsten Tag sicher auf die Piste zu starten.

 

Unsere Tage begannen immer mit einem Frühstück um 7.30 Uhr, bei dem wir uns auch mit Lunch-Paketen versorgen konnten. Um 8.35 Uhr galt es dann in kompletter Skiausrüstung den Bus zu erwischen, der uns zur Rosenalmbahn brachte. Dann trennte sich unsere Gruppe in Snowboardfahrer und Skifahrer, die dann entsprechend ihres Leistungsstandes in Anfänger, Fortgeschrittene und Profis unterteilt wurden.

Gestartet wurde  auf der Piste  immer mit einem Aufwärmprogramm in den jeweiligen Gruppen, das von einzelnen Schülern eigens entwickelt worden ist. Zum Beispiel durfte man fangen spielen, was sich in Skischuhen als Herausforderung darstellte, aber auch das Dehnen und spezielle Aufwärmen der Muskeln, die beim Skifahren/ Snowboardfahren eingesetzt werden, gehörte dazu.

Einmal aufgeheizt ging es für die Anfänger voller Vorfreude auf die „Kinderpiste“, wo es im Schneeflug den Berg runter ging. Anfängliche Ängste konnten durch intensive Betreuung und die aufgebrachte Geduld von Seiten der Skilehrer immer mehr überwunden werden, wodurch sich schon am ersten Nachmittag auf die blaue Piste getraut wurde. Schüler, die sich durch die blaue Piste verunsichert fühlten, hatten die Möglichkeit nochmal in den getrennten Anfängergruppen sicherer zu werden.

 

Die anderen Gruppen trauten sich schon mehr und nutzten auch blaue, rote und schwarze Pisten. Das Programm war für alle Gruppen sehr abwechslungsreich und zugleich herausfordernd. Während es zum Beispiel für die Anfänger ein großer Fortschritt war, die Piste mitsamt Lift zu bezwingen, ohne auf dem Hintern zu landen, stellten sich die Snowboard Fortgeschrittenen der Herausforderung der Hoch- Tiefentlastung oder die Ski-Fortgeschrittenen dem perfekten Carven. Einmal mussten sich die Fortgeschrittenen mehr oder weniger gewollt einer dreistündigen Fahrt im Tiefschnee stellen, da die Gruppe vom Weg abgekommen ist und weit und breit kein Lift in Sichtweite war. Doch trotz der Irrwege kamen abends alle Gruppen immer wieder in unserem Gasthof an. Und das auch, obwohl wir an mehreren Nachmittagen auch in Kleingruppen mit Freunden ohne Lehrer unterwegs sein konnten und auch waren. Ansonsten wurden wir vor- und nachmittags von unseren Lehrern begleitet und  fuhren durch das vielfältige Skigebiet.

Zur Mittagszeit  kamen  immer alle zum Kräfte stärken in einer der zahlreichen Hütten zusammen, wo man österreichische Hausmannskost genießen konnte, wenn man mal keine Lust auf das eigene Lunchpaket hatte.

 

Um ca. 16 Uhr wurde abgegondelt und von einigen ganz nach Tradition Après Ski gefeiert, wobei keiner um die immer wieder laufenden Schlager herumkam. Wenn man also noch genug Energie hatte, konnte man sie dort gut und gerne loswerden.

 

Unser Unterricht schloss mit einer Leistungsüberprüfung ab, die es am Donnerstagvormittag bei bestem Wetter zu absolvieren galt. An unserem letzten Tag stellten wir uns einer Skirallye, die zwei Schüler für uns vorbereitet hatten. Diese führte uns in einen anderen Teil des Skigebietes, nach Gerlos, von wo aus sie startete. Verschiedenste Aufgaben galt es zu bewältigen, wie zum Beispiel auf einem Foto den gefragten Standort festzuhalten, oder ein Gedicht über den Skisport zu verfassen.

Auch theoretisch lernten wir durch die Infoabende dazu, bei denen Themen wie die Skipflege in Referaten von Schülern aufgenommen wurden. Doch die Abende der Fahrt bestanden nicht nur aus ausführlichen Referaten mit zusätzlicher Erklärung von Herrn Heinemann, sondern auch aus gemeinsamer Freizeit und einem Spieleabend, welcher ebenfalls von Schülern gestaltet wurde.

Unseren letzten Abend verbrachten wir nochmals mit gemeinschaftlichem Spielen und Tanzen bei dem viel gelacht wurde, und der obligatorischen Skitaufe, der sich jeder Ski- oder Snowboardanfänger unterziehen musste, beziehungsweise durfte.

 

Erfahrungsbericht & Fazit

 

Fährt man als Anfänger, oder als unerfahrener Skifahrer ohne große Vorkenntnisse oder technische Fähigkeiten mit auf diese Skifreizeit, werden einem viele Aufgaben gestellt, an denen man wachsen muss. Zum einen ist es die Überwindung, der es bedarf, wenn man am Anfang zum ersten Mal am Rande eines Berges mit stärkerer Steigung steht und das Ziel das Tal ist. Zum anderen ist es eine komplett andere Erfahrung den Tag von 9 Uhr bis 16 Uhr auf der Piste zu verbringen und an seiner Technik zu arbeiten, um immer sicherer im Fahren zu werden. Da müssen auch schon mal Stürze und Blessuren in Kauf genommen werden. Somit gilt es, die körperliche Anstrengung nicht zu unterschätzen.
Um Kapselrisse und Verstauchungen kam auch unsere Gruppe nicht herum, doch man kann schon fast stolz sein, dass kein Bruch oder eine sonstige schlimmere Verletzung zustande kam. Die schmerzenden Handgelenke, Knie, Steißbeine oder Muskeln müssen einfach in Kauf genommen werden, wenn man eine ganze Woche auf der Piste zubringen kann.

 

Nimmt man letztlich die Fortschritte bei sich als Snowboardanfänger und bei vielen anderen Anfängern sowie Fortgeschrittenen wahr und bedenkt, wie viel Spaß man doch beim Fahren hat, wird um Weiten lieber ein geschienter Finger in Kauf genommen, als auf die Erfahrung der Fahrt zu verzichten. Auch mit der Unterkunft konnten wir sehr zufrieden sein, auch wenn das Essen nicht immer jedermanns Sache war und die lange Wartezeit am ersten Tag nicht gerade die Stimmung gehoben hat. Doch das Personal war freundlich, wir hatten im Gegensatz zu vorherigen Jahren warmes Wasser und jeder hatte ein eigenes Bett. Ansonsten ist nicht nur der Spaß am Fahren in diesem schönen und großen Skigebiet, welches für jeden etwas zu bieten hat, nennenswert, sondern auch die restliche Zeit mit Freunden und insgesamt einer tollen Gruppe, in welcher neue Begegnungen und schöne Erinnerungen entstanden sind.


Großer Dank gilt auch allen mitgefahrenen Lehrern, die es uns mit großer Geduld ermöglichten so viel zu fahren und zu lernen und die die Fahrt mit großem Organisationstalent ohne große Probleme gemanagte haben.

(Danke an Frau Suckstorff, Herrn Heinemann, Stefan, Thomas, Sebastian & Nicklas)
 

→  Fazit: Fahrt auf Skifreizeit, es lohnt sich!! :)

 

 

(Text: Lena Rautenkranz und Eileen Graumann, Q2)

Fotogalerie: 17.02.2017 Skischulfahrt 2017

/album/fotogalerie-17-02-2017-skischulfahrt-2017/img-20170209-124223a-jpg/
/album/fotogalerie-17-02-2017-skischulfahrt-2017/img-20170211-wa0007a-jpg/
/album/fotogalerie-17-02-2017-skischulfahrt-2017/p1240388a-jpg/
/album/fotogalerie-17-02-2017-skischulfahrt-2017/p1240367a-jpg/
/album/fotogalerie-17-02-2017-skischulfahrt-2017/img-20170211-wa0003a-jpg/
/album/fotogalerie-17-02-2017-skischulfahrt-2017/img-20170211-wa0012a-jpg/
/album/fotogalerie-17-02-2017-skischulfahrt-2017/img-20170207-091017a-jpg/
/album/fotogalerie-17-02-2017-skischulfahrt-2017/img-20170207-095844a-jpg/
/album/fotogalerie-17-02-2017-skischulfahrt-2017/img-20170207-095935a-jpg/
/album/fotogalerie-17-02-2017-skischulfahrt-2017/img-20170207-100250a-jpg/
/album/fotogalerie-17-02-2017-skischulfahrt-2017/img-20170207-101527a-jpg/
/album/fotogalerie-17-02-2017-skischulfahrt-2017/img-20170207-103015a-jpg/

Site durchsuchen