Was kann die Schule tun? – Was können Lehrerinnen und Lehrer tun?

 

 Was kann unsere Schule tun?

 

Zunächst benötigen wir eine einheitliche Definition von Cybermobbing. Eine solche findet man  hier. 


Informationen zum Thema haben wir im aktuellen Abschnitt auf unserer Schulhomepage zusammengetragen.

Fallbeispiele machen die Auswirkungen auf die Opfer klar und weisen eindringlich darauf hin, dass die Täter auch strafrechtlich belangt werden können.

Unsere Schulordnung regelt das soziale Miteinander und schließt Mobbing über das Internet und Handy aus.

Alle Lehrerinnen und Lehrer – insbesondere natürlich die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer, die Tutorinnen und Tutoren sowie die Vertrauenslehrerin und der Vertrauenslehrer  – sind bzgl. solcher Fälle ansprechbar und sensibilisiert.

Bei Bedarf werden spezielle klasseninterne oder jahrgangsübergreifende Veranstaltungen oft mit Externen angeboten.
 

Weitere Anlaufstellen werden auf der Schulhomepage genannt.

 

Wie können Lehrerinnen und Lehrer Cybermobbing erkennen?

 

Leider werden Lehrerinnen und Lehrer oft sehr spät in solche Vorfälle eingebunden bzw. erfahren erst davon, wenn das Ganze bereits eskaliert ist.

Von daher ist es wichtig, dass man auf mögliche Anzeichen für Cybermobbing achtet.
Diese können z. B. sein:

  • Das Klassenklima verschlechtert sich zunehmend. Gruppen bekämpfen sich. Einzelne Personen werden ausgegrenzt oder treten unerwartet aggressiv auf. Vermehrte Sachbeschädigungen sind zu beobachten.

  • Schülerinnen und Schüler zeigen häufig gesundheitliche Probleme (Kopf- bzw. Bauchschmerzen, bedrückte Stimmung). Vermehrtes Fehlen tritt auf.

  • Ein rapider Leistungsabfall einer Schülerin/eines Schülers ist zu beobachten.

  • Schülerinnen und Schüler verschließen sich, flüchten in Scheinwelten oder suchen plötzlich sehr stark die Nähe des Lehrers.

 

Sollen Lehrerinnen und Lehrer einen konkreten Verdacht haben, sind viel Geduld und vielerlei Gesprächsangebote notwendig. Auch die Eltern sollten aktiv mit in das Geschehen eingebunden werden.

 

Was können Lehrerinnen und Lehrer tun?

 

Zunächst sollte das Thema vorbeugend im Unterricht angesprochen werden. Bei konkretem Anlass sollte man dann allerdings aus dem Klassen- oder Kursgeschehen herausgehen und viele Einzelgespräche bzw. Kleingruppengespräche suchen.


Auch ist eine Sensibilisierung der Eltern in Elternabenden oder in zentralen Veranstaltungen nötig.


Wichtig sind in diesem Zusammenhang vor allen Dingen die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer sowie Tutorinnen und Tutoren, die stets ein offenes Ohr für Informationen von Kolleginnen und Kollegen bzw. anderen Personen, die in der Schule tätig sind, haben sollten. Ein gutes Klassen- bzw. Kursklima sowie ein offenes Miteinander verhindert Cybermobbing. Regelmäßig sollten auch außerunterrichtliche Maßnahmen ergriffen werden, um ein solches Klima zu schaffen. Offene Unterrichtsformen, bei denen man zusammenarbeiten muss, stärken das Gemeinschaftsgefühl. Wichtig ist auch positives Feedback sowohl von Lehrer- als auch von Schülerseite.


Gelebte soziale Kompetenz und eine Stärkung der Medienkompetenz der Schülerinnen und Schüler hilft Cybermobbing zu vermeiden.