Schülerlesungen

Französisch lernen mit Émile und einer Gespenstergeschichte (2019)

 

 

Der seit 2004 stattfindende bundesweite Vorlesetag wurde auch 2019 im CDI, unserer französischen Schülerbibliothek, begangen. Hier las Émile Zenner aus Colmar, in diesem Schuljahr als FSJ-Kraft an unserer Schule, der Klasse 5a eine Gespenstergeschichte vor. In Jacques Duquennoys Le dîner fantôme bereitet Henri seinen Gespensterfreunden ein Festmahl, bei dem sie die Farbe des jeweiligen Essens oder Getränks annehmen und einige witzige Überraschungen erleben. Émile, der die 5a schon seit einigen Wochen im Französischunterricht begleitet, erzählte die Geschichte am 20.11.2019 so spannend, dass die jüngsten Französischlerner unserer Schule die nächsten Farben der Gespenster schon vor dem Umblättern rufen konnten. In unserem angeregten Gespräch über die französischen Mahlzeiten sammelten die SchülerInnen die ihnen schon bekannten französischen Wörter, lernten neue dazu und hörten von Émile, was Franzosen so im Alltag essen (nicht immer nur Froschschenkel und Schnecken) und wie sehr ihm das Baguette in Deutschland fehle. Und für die Schüler der 5a sind offensichtlich die französischen desserts auch in Deutschland nicht wegzudenken!

(Fotos/Text: Fr. Humburg)

 

 

 

Bundesweiter Vorlesetag zur Förderung der Lesekompetenz auch an der ASS

 

Im Rahmen eines bundesweiten Vorlesetages hatten die Kinder der Ludothèque der Albert-Schweitzer-Schule Joséphine Hein aus der Klasse 9a ins CDI eingeladen, die ihnen französische Bilderbücher vorlas und anschließend mit ihnen darüber diskutierte.

Mit Hilfe von Joséphines einfallsreichen Worterklärungen und ihrer Gestik und Mimik konnten die Jungen und Mädchen der 5. und 6. Klasse die positiven und negativen Eigenheiten der Katze Milton kennen lernen. Oft imitierte Joséphine die Kommentare der Erzähler auch mit ihrer Stimme, um schwierige Textstellen vorstellbar zu machen.

Im Gespräch über die Kinderbücher zeigte sich, dass das Buch Dîner fantôme den Schülern sogar noch besser gefallen hatte als das sprachlich leichtere Moi, Milton. Trotz vieler noch unbekannter Vokabeln hatte Joséphine ihnen die überraschenden Erlebnisse einer Gespensterrunde bei einem Mahl mit vielen Gängen und noch zahlreicheren Spezialeffekten so nahe gebracht, dass sie das Rätsel der Handlung spielend lösen konnten.

Den Schülern, die länger bleiben konnten, erzählte unsere Assistentin Virginie Leterrier noch die Abenteuer eines Jungen, der seinen Vater vor verschiedenen erfundenen und unglaublich(witzig)en Situationen rettete. Das Umblättern jeder Buchseite bewirkte ganz unterschiedliche Reaktionen beim völlig faszinierten Publikum.

Wir danken Joséphine und Mme Leterrier an dieser Stelle noch einmal herzlich für die spannenden Vorträge!

 

   
   
   

 

 

Site durchsuchen