12.12.2016 Vorlesewettbewerb der 6. Klassen – Schulentscheid: Vorlesen – kann doch jeder, oder?

12.12.2016 Vorlesewettbewerb der 6. Klassen – Schulentscheid: Vorlesen – kann doch jeder, oder?

Daniel Pennac, französischsprachiger Schriftsteller, gibt diese Antwort: „Der laut lesende Mensch exponiert sich total. Wenn er nicht weiß, was er liest, sind seine Worte unwissend, es ist ein Jammer, und das hört man. Wenn er sich nicht darauf einlässt, sich in das Vorgelesene hineinzuversetzen, bleiben die Worte tote Buchstaben, und das merkt man. Wenn er den Text mit seiner Präsenz   überfrachtet, zieht der Verfasser sich zurück, und das sieht man. Der laut lesende Mensch exponiert sich total vor den Augen, die ihm zuhören.“

Dieser Herausforderung haben sich am Nikolaustag zwei Jungen und drei Mädchen der sechsten Klassen gestellt: Finja Nitsche 6a, Lynn Fleskes 6b, Nidal Sekmen 6c, Justus Merkel 6d und Johannes Nodoushani 6e. Vor einem aufmerksamen Publikum aus den fünften Klassen lasen sie in der Bibliothek zunächst aus einem selbst gewählten und gut vorbereiteten Text. Vom nach wie vor beliebten Harry Potter bis zu heftigem Mobbing unter 17jährigen Mädchen reichte das Spektrum. Deutlich stressiger ging es dann im zweiten Durchlauf zu. Hier musste ein Abschnitt aus einem vorher nicht bekannten Buch gelesen werden (Meisterfälscher von Elise Broach). Einig waren sich die Zuhörer darin, dass diese vorweihnachtliche Lesung für uns alle ein Gewinn war, aber nun musste die Jury entscheiden, wer die ASS beim Vergleichslesen auf Stadtebene vertreten soll. Das wird unsere Schulsiegerin Lynn Fleskes aus der 6b übernehmen. Herzlichen Glückwunsch!

Für alle Vorlesenden gab es neben der Urkunde neues Lesefutter, das aus Mitteln des Fördervereins finanziert wird. Ein herzlicher Dank geht an die Juroren: Malte Deike und Mika Nell aus der E1, „Bibliotheksmutter“ Frau Michaelis, Frau Manke und Frau Scherbaum.

(Text: Fr. Wunderlich)

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