Jugendbegegnungsfahrt zum Holocaustgedenken

Jugendbegegnungsfahrt zum Holocaustgedenken

Im Rahmen des 150-jährigen Schuljubiläums der Albert-Schweitzer-Schule hatten sich 26 Schülerinnen und Schüler intensiv mit den Biografien jüdischer Schüler, die Opfer des Holocaust geworden waren, auseinander gesetzt. Zwei Wochen nach dem Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus besuchten sie nun gemeinsam mit ihren Lehrern Silke Steinmetz und Marcus Neumann sechs Tage lang die Jugendbegegnungsstätte im polnischen Oświęcim. So konnten sie sich vor Ort in den Lagern Auschwitz I und II über den Holocaust und die Gräueltaten an Juden, Sinti und Roma, Polen, russischen Kriegsgefangenen und anderen Verfolgten des NS-Regimes ein nachhaltiges Bild machen. Besonders bewegend war das Gespräch mit einer polnischen Zeitzeugin, die als Jugendliche nach dem Aufstand in Warschau bis zur Befreiung des Lagers in Birkenau einsaß. Eine Besichtigung der Altstadt von Oświęcim/Auschwitz inklusive des jüdischen Zentrums stand ebenso auf dem Programm wie eine Fahrt nach Krakau. Zum Abschluss gedachten die Teilnehmer an der Todeswand im Stammlager in einer selbst gestalteten Zeremonie der 1,5 Millionen Menschen, die in Auschwitz ermordet worden waren. „Die Fahrt war eine unvergessliche Erfahrung. Sie hat in einer Zeit zunehmender rechtsextremer und antisemitischer Tendenzen das Bewusstsein für die deutsche Vergangenheit, besonders aber auch die Verantwortung eines jeden in der Gegenwart und für die Zukunft geschärft“, waren sich Schüler und Lehrer einig. Auch in den kommenden Jahren wird die ASS im Rahmen ihres Konzeptes als Europaschule wieder nach Polen fahren und damit ihre langjährige Tradition der Gedenkstättenfahrt nach Auschwitz fortsetzen.

 

Fotogalerie: Jugendbegegnungsfahrt zum Holocaustgedenken

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